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Instagram post 2180602047456425934_1514463353 Brotzeit Brettl Sets. Sie sind nun endlich wieder verfügbar. Bereits zum dritten Mal, stets zum Jahresende. Ein schönes Weihnachtsgeschenk aber auch sonst ein schönes Geschenk nur eben stets sehr flink vergriffen. 
Ob nun aufm Berg, am See oder auch zum frühstücken in der Küche oder fürs Abendbrot. (Ganz ehrlich die Messer und die Bretter nur unterwegs herzunehmen wäre viel zu schade – sie sind einfach perfekt.) Der Schreinermeister und Nachbarhandwerker Björn Fritsche hat die Brettchen dieses Mal für uns aus Amerikanischen Kirschbaum gefertigt. 
Die eine Seite der Bretter ist jeweils so ausgefräst das hier die Messer ineinandergreifen und so sicher verpackt sind und die andere ist glatt zum “arbeiten”. Sicher verstaut und zusammengehalten wird das Packerl mit einer Tasche aus gewachsten Baumwollstoff und Leder. Immer griffbereit für die Tour ob nun im Wagen den Rucksack oder eben auch daheim.

Das Set besteht aus:
2 Bretter aus amerikanischen Kirschbaum 26 x 16,5 x 1,5 cm 
2 Herder Windmühlen Buckelsklingen, rostfrei mit Griffen aus Pflaumenholz
1 Packtasche aus gewachsten Canvas und Leder. 
Vor Weihnachten und vielleicht auch noch Einige danach verfügbar. Mehr Infos via Email an <a href=info [at] alexandervonbronewski [dot] de #brotzeitbrettl #brotzeitbrettlset #herderwindmühlenmesser #jausenbrett #jausenbrettl #buckelsklinge #buckelsklingen #gewachstercanvas #alexandervonbronewski #madeingermany #manufaktur">

Hocker – Beistelltisch eine Zusammenarbeit mit Alexander Kaiser

Die Idee Möbelstücke zu beledern reift schon seit Jahren in mir. Diesen Sommer dann habe ich mich einige Male mit dem Tischler Alexander Kaiser getroffen. Als wir beim Gespräch schnell auf japanisches Handwerk kamen, war klar, hier haben sich Zwei gefunden.

Wichtig war mir/uns beim Design das hier ein “Mehrfachnutzen” möglich ist. So kann dieser Hocker auch als Beistelltisch/Ablage in Verbindung mit einem Tablett fürs ein Frühstück am Bett verwendet werden. Individuell anpassbaren Seitentaschen aus Leder waren ebenso stets im Hinterkopf.

Alexanders Umsetzung hat mich von Anfang begeistert. So kleine Details wie die schwarzen Keile, die Abschrägung oben an dem Abschluß der Beine oder auch der leichte nach innen geneigte Winkel dieser.

Beim ersten Prototyp habe ich hier ein Zeitschriftenfach und ein Fach für Stift und Nußknacker bzw. Lesebrille angebracht. Dies soll erst mal nur als Anregung dienen. Auch denkbar wären Werkzeugschlaufen, Zollstockfach oder Zigarrenhalter – Spannendes einfach, die diesen Hocker zu etwas ganz besonderem werden lassen.

Arbeitsmappe “Gerhard” gefertigt aus Rendenbach Leder

Ein besondere Arbeitsmappe “Gerhard”. Gefertigt aus Leder von der Gerberei Johann Rendenbach 1871 Trier. Weltbekannt und sehr geschätzt wird dieses Leder von Schuhmachern wegen seiner einzigartigen Qualität als Sohlenleder. Spannend hierbei war für mich, mit einem Leder “Funktionsleder” zu arbeiten so wie es unzugerichtet/ungefärbt nach einem Jahr aus der Grube kommt. Es wurde schonend, nach alter Tradition wie seit 1871, rein pflanzlich in Trier gegerbt. Die Rinder für Rendenbachleder kommen fast ausschließlich aus Süddeutschland und Österreich.

Für diese Mappe habe ich flexible Hälse verwendet. Die Nackenfalten zeichnen sich schön ab und auf der linken Seite habe ich den Qualitätstempel sichtbar vernäht. Interessant wird es zu sehen wie sich das Leder im Laufe der Zeit weiterentwickelt und nachdunkelt.

Hier ein schöner Beitrag von Shoepassion über Rendenbach und das pflanzliche gerben in der Grube dort: https://www.youtube.com/watch?v=D9U1dr7M2G0

Lederkurs bei der Landesjagdschule auf dem Dornsberg

Letztes Wochenende wurde auf dem Dornsberg in Eigeltingen bei der Landesjagdschule Baden Württemberg mit Leder gearbeitet. Ein halbes Dutzend Kursteilnehmer erlernten dort die Grundkenntnisse der Lederbearbeitung. Wir fertigten dort Leinen und Gürtel auf Maß. Leder zuschneiden, Kanten polieren und dann mit dem Sattlerstich dies richtig vernähen, war hier das Ziel. Am Ende ging Jeder mit einem neuen Lieblingsstück nach Hause und eine Kursteilnehmerin bereute es sogar etwas, das Sie den Gürtel nicht für sich selbst gefertigt hatte. Vielleicht dann das nächste Mal. Es war mir eine große Freude mein Wissen und Leidenschaft in diesem Rahmen zu teilen.

200 Jahre altes Leder – die ersten Arbeiten entstehen


Eine 200 Jahre alte Lederhaut?
In Norddeutschland beim Umbau eines Hauses wurde eine Grube mit Rindshäuten entdeckt. Diese wurden vor etwa 200 Jahren absichtlich von dem Gerber zur Zeit der Napoleonischen Kriege um 1813 vor den einfallenden Truppen versteckt – der Gerber wusste was er tat und glücklicherweise hat das Grundwasser diese Häute bis zuletzt “versiegelt”. Diese Häute wurden archäologisch geborgen von unter immensen Aufwand von einer Gerberei wieder aufbereitet.

Es existiert eine aufwendige Recherche und Dokumentation zu zu diesem sensationellen Fund. Ich habe eine erste Haut zur Einschätzung überlassen bekommen – Gänsehaut! Um den Zustand der Haut beurteilen zu können und zu entscheiden was daraus wohl entstehen könnte musste ich diese “beschädigen” – anschneiden und damit arbeiten.

Aus dem Kernstück der Haut habe ich einen Gürtel gefertigt und diesen stimmig mit dem etwa 30 Jahre alten und legendären Schweizer Armee Zwirn vernäht. Aus einem sehr “schwierigen” aber sehr charakteristischen Randstück (man sieht es am Nahtbild) habe ich eine “Elli” gefertigt. Ich kann nun gewiss sagen, das dieses Leder durchaus sinnvoll verwertbar ist. Das Leder ist geschmeidig, standig und nicht brüchig mit einer einzigartigen Ausstrahlung. Ich bin gespannt was hier zukünftig noch aus diesem Leder entstehen wird.

Tresenpalaver Stählemühle im Luitpoldblock

          

Eindrücke des Tresenpalavers von Christoph Keller – Stählemühle zum Thema
“Von der Hand im Mund / Warum Handarbeit heute Luxus ist”

mit Andreas Henke – Burmester Audiosysteme, Stefan Bogner – Curves Magazin und Anders Thomas – Porzellan Manufaktur Nymphenburg. Dieser fand im Stählemühle Pop Up – Shut Down im Luitpoldblock letzten Donnerstag den 15. November 2018 in München statt. Vielen Dank an Holger Wack für die Fotos.

Die Werkstatt mal im Hinterland

Mit der Werkstatt mal ins Freie

Die Werkstatt wurde gestern kurzerhand ins Freie verlegt. Da ich ausschließlich von Hand nähe, bin ich nicht auf Maschinen angewiesen und das wichtigste Werkzeug passt in eine Tasche. Am meisten Platz benötigt Tillmann, Hocker und die Nähklemme. Ermöglicht hat den Transport  „die Kiste“ bzw. das „Load“. Unser Firmenfahrzeug seit einem Jahr bzw. 2500 km von Riese & Müller.

Natürlich arbeiten wir nicht jeden Tag draußen, aber es ist schön zu wissen das es möglich ist.

Eine Clutch bei der Oscar Verleihung

    

Vielen Dank an Julia Drache für den soeben verliehenen Oscar! Julia wurde für das Drehbuch von Watu Wote nominiert und brauchte hierfür “a Taschn”, und die hat Sie dann au kriegt. Da ich noch keine Freigabe vom Fotografen bekommen habe hier “nur” ein Link von den Oscar´s.

 

Vogue Salon Januar 2018 im Kronprinzenpalais Berlin

  

Anfang Dezember erhielt ich eine Email von Yvonne Wigger Fashion Assistant der Vogue. Nach Zusendung und Ansicht einiger Musterstücke wurde ich gebeten mir bitte den 16. Januar schon  mal für den Vogue Salon in Berlin freizuhalten. Vielen Dank an Christiane Arp und das Vogue Team.

Hier mehr Eindrücke vom 14. Vogue Salon im Kronprinzenpalais. 

Personalisierte Schlüsselanhänger für Serafina.cc

   

Personalisierte Schlüsselanhänger für die Ferienwohnungen / Ferienhäuser von Serafina.cc

Wir hatten vor ein paar Monaten die Freude bei Serafina.cc für ein paar Tage Gäste zu sein. Mitten im Herzen des Piemont, gleich bei Barolo, den weißen Trüffeln und dem Urspung von Slowfood sind die Ferienwohnungen und Ferienhäuser von Serafina. #dowhatyoulove ist nicht nur ein getextetes Motto.  Nein man spürt dies bereits ab dem Zeitpunkt wenn man den Schlüssel dreht und die liebevoll gestalteten und restaurierten Räume/Häuser betritt. Ein ehrlicher Tip von Freunden für Freunde und ich hoffe dies bleibt noch lange so. Wir freuen uns auf den nächsten Besuch und auch darauf die eben in der Manufaktur entstandenen Schlüsselanhänger wiederzusehen.